19 August 2017

5 days of festival madness: Mein Besuch des Open Flair Festivals + Tipps für Festivals

Hallo ihr Lieben, ich hoffe es geht euch allen gut! Der Sommer neigt sich ja so langsam dem Ende zu und mit ihm auch die Festival Saison. Dies ist für mich Grund genug euch von meinem (leider einzigen) Festival-Besuch zu berichten... 


ALLGEMEINES:

Vergangene Woche, genauer gesagt vom 9.-13. August, fand in meiner Nähe das Open Flair Festival statt. Das Open Flair ist mit rund 20.000 Besuchern im Vergleich zu anderen Festivals in Deutschland eher klein, aber die Lage, die Leute und natürlich die Stimmung sind echt super. Zu den diesjährigen Headlinern gehörten unter anderem: Billy Talent, SDP, Alligatoah, Joris, Rise Against und Madsen. Ich muss ehrlich sagen, dass mich die Bands im Gegensatz zum vergangenen Jahr (insgesamt habe ich das Festival schon 6 Mal besucht) echt angesprochen haben.


CAMPINGPLATZ:

Meine Freundinnen und ich kommen wie gesagt aus der Region, von daher ist das Festival quasi Pflicht für jeden, der gerne feiert und Musik liebt. Bereits letztes Jahr haben wir uns dafür entschieden ein Ticket mit Zugang zum Campingplatz zu holen, was wir dieses Jahr auch wieder getan haben. Zwar haben wir nicht dort übernachtet, da wir, wie gesagt, aus der Nähe kommen und daher einfach unser eigenes warmes Bett zu Hause vorziehen, aber der Campingplatz eignet sich ideal dazu, um sich zu treffen oder um eine kleine Pause einzulegen. Zudem lernt man neue Leute kennen und hat einfach eine lustige Zeit!
Unsere Camping-Ausstattung bestand aus einem Zelt, einem Pavillon, vier Cammpingstühlen und dem täglich mitgebrachten Proviant- sehr minimalistisch im Vergleich zu anderen "echten" Campern, die uns gelegentlich dafür belächelt haben, aber für uns hat es eben gereicht :D 

++ TIPP ++

Ein alter Pavillon und ein altes Zelt oder generell eine alte Ausstattung tun es auch! Wie man auf dem einen Bild sieht, stand unser Pavillon nicht das ganze Wochenende. Einerseits lag dies am stürmischen und regnerischen Wetter, aber andererseits wohl auch an anderen Campern, welche (vermutlich nicht ganz nüchtern) auf die Idee kamen, Löcher in die Seitenteile des Pavillons zu schneiden und ihn zum Einsturz zu bringen, was sehr schade ist, aber auf Festivals ja leider vorkommen soll, genau wie Diebstahl! Deshalb kann ich euch nur raten, keine wertvollen Teile mit auf solche Veranstaltungen zu nehmen.

Wie ich auch schon erwähnt habe, lernt man auf dem Campingplatz oder auch auf Festivals generell neue Leute kennen. Bei uns war das einige Male der Fall, dass wir entspannt in unseren Stühlen unter dem Pavillon saßen und auf einmal kamen Leute zu uns, mit denen wir uns dann kurz unterhalten haben oder mit denen wir auch mal eine Runde Flunkyball gespielt haben. Ich finde auf Festivals sollte man generell offen und freundlich gegenüber neuen Leuten sein, es ist einfach etwas, was meiner Meinung nach zu den positiven Festivalvibes beiträgt.


FOOD:

Wenn es um Essen geht, dann bin ich ja sowie immer dabei und dann auch noch bei einer großen Auswahl, bei der man sich so gut wie nicht entscheiden kann, was man jetzt essen soll. Mein Lieblingsstand ist definitiv Handbrotzeit. Dort bekommt man ein mit Käse und Schinken oder Champignons gefülltes Brot und das schmeckt wirklich so, so gut! Zudem habe ich mir aber auch Käsespätzle, Pulled Pork (auch eine dringende Empfehlung meinerseits) sowie Asiatische Bratnudeln geholt. 

++ Tipp ++

An den begehrten Foodpoints sind ja öfters mal lange Schlangen, unter anderem ist dies auch bei Handbrotzeit der Fall. Man kann sich jedoch auch während des Auftrittes eines Headlines etwas zu essen holen. So umgeht man mit hoher Wahrscheinlichkeit die nervige Warterei und kommt so schnell und einfach an sein Essen!


OUTFITWAHL:

Rein wettertechnisch gesehen, war das Flair dieses Jahr eine kleine Katastrophe, zumindest wenn man den ersten und letzten Tag ausklammert! Regen fast ununterbrochen, dazu nur kühle 15 bis 18 Grad. Ich war teilweise so dick angezogen, wie an einem nassen und kalten Herbsttag. Da der Campingplatz nach dem ganzen Regen auch nur so im Matsch versunken ist, habe ich mich dazu entschieden alte Stiefeletten anzuziehen. Dazu ganz modisch eine Regenjacke und darüber ein Regenponcho- die beste Wahl. 

++ TIPP ++

Ich kann euch nur empfehlen alte Schuhe anzuziehen, die ihr danach zur Not auch entsorgen könnt. Auch praktisch sind, wenn es regnen soll, Gummistiefel und ein Regenponcho! Ich finde generell muss man auf einem "normalen" Festival nicht übertrieben schick rumlaufen, ja es soll sogar vorkommen, dass man von einigen Leuten unfreundlich darauf hingewiesen wird, dass ein dunklerer Lippenstift schon zu viel sei. Dennoch soll aber jeder das tragen, was er passend findet! 


Neben dem Regenponcho war es die beste Entscheidung sich im Zwiebellagen-Look anzuziehen, denn obwohl es tagsüber nicht allzu kalt war, wurde es nachts, als es nochmal auf den Campingplatz ging, doch recht frisch. Aber an dem einen der zwei wärmeren Tage habe ich, wie ihr sehen könnt, ein einfaches gestreiftes T-Shirt mit einer Jeans im Used-Look getragen. Dazu habe ich eine schwarze Cardigan kombiniert und mir meine Lederjacke um die Hüften gebunden- ganz schlicht und einfach (und von Zwiebellook fast keine Spur). 


MUSIK:

Kommen wir mal zu der Sache, weshalb man eigentlich auf ein Festival geht und worum sich eigentlich auch alles dreht: die Musik. Meine Freundinnen und ich haben uns eigentlich nur die Bands angeschaut, die wir auch wirklich hören wollten. Dazu gehörten: Madsen, SDP, Alligatoah und Billy Talent sowie Rise Against. Meine drei Favoriten sind aber auf jeden Fall: Billy Talent, SDP und Alligatoah- auch wenn ich nicht jedes Lied perfekt mitsingen konnte, haben mir die Lieder und die gesamte Show echt gut gefallen. 

++ Tipp ++

Es ist wirklich angenehmer, wenn man rechtzeitig vor der Bühne steht und das Konzert der jeweiligen Band auch wirklich von Anfang an mitbekommt. Es ist daher also sinnvoll sich einen Zeitplan zu machen, den man dann auch einhält! 
Außerdem sind Festivals der ideale Ort, um seinen musikalischen Horizont zu erweitern. Also beim nächsten Festival ruhig mal bei Bands zuhören, die man sonst vielleicht eher nicht so hört. Ich bin, dadurch dass ich mir Billy Talent eine Weile angeschaut habe, echt auf den Geschmack von ihrer Musik gekommen! 


Das wäre auch schon mein kleiner Festival-Guide gewesen und ich hoffe er hat euch gefallen. Mich würde jetzt noch interessieren, ob ihr generell schon mal ein Festival besucht habt oder vielleicht sogar in diesem Jahr auf einem wart?! Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare :) 
Habt noch ein schönes Wochenende! 

Eure Lisanne 

03 August 2017

HOW TO WEAR : So kombiniere ich meinen Plisseerock

Hallo ihr Lieben, ich hoffe, dass ihr bis jetzt eine schöne Woche hattet und das Sommerwetter genießt. Ich für meinen Teil tue dies, indem ich so ziemlich jede freie Minute draußen auf der Terrasse sitze und lese. Vergangenes Wochenende hatte meine Oma unter anderem auch Geburtstag und weil das Wetter einfach so gut war, habe ich für diesen Anlass meinen Plisseerock aus dem Schrank geholt. Welche Teile ich noch dazu kombiniert habe, zeige ich euch im heutigen Post. 


Wo findet man den perfekten Plisseerock?


Schon im Frühjahr diesen Jahres bin ich auf den Plisseerock beziehungsweise Faltenrock, wie er ja auch manchmal genannt wird, gestoßen und schon da stand für mich fest, dass dieses Teil definitiv noch in meinen Kleiderschrank einziehen wird. Doch: Leichter gesagt als getan, denn wie das so oft der Fall ist, wenn man etwas bestimmtes sucht, man wird einfach nicht fündig! Natürlich haben die großen Modeketten dieses Trend-Teil in ihrem Sortiment, aber egal welchen Rock ich anprobiert habe, er hat mir entweder nicht gepasst oder nicht gefallen. Meinen Rock habe ich, witzigerweise, von meiner Oma bekommen, denn sie hat ihn schon vor einigen Jahren für meine Mama genäht- er ist also quasi Vintage, was ich echt ziemlich cool finde. 


Wie kombiniert man einen Plisseerock?


Ich habe mich dazu entschieden, ein lockeres cremefarbenes Oberteil zu meinem Rock zu kombinieren, weil ich es dem Anlass angemessen fand, auch weil es etwas schicker aussieht. Zudem ist es ein sehr luftiges Top, welches perfekt für einen warmen Sommertag ist. Als Accessoires habe ich mich für eine ebenfalls nude-/ cremefarbene Tasche entschieden und dazu eine silberne Kette und ein silbernes Armband. Zu guter letzt komme ich zu den Schuhen: Ich finde generell, dass bei Röcken und Kleidern ein hoher Schuh immer eine bessere Figur macht, vor allem, wenn man wie ich, etwas kleiner ist. Da es jedoch ein sehr warmer Tag war und ich auch nicht so gerne Schuhe mit Absatz trage, habe ich mich für meine silber-glitzernden Espadrilles entschieden. 

Doch natürlich muss es nicht immer ein schicker Anlass sein, um einen Plisseerock tragen zu können. Ich finde, er lässt sich auch ganz lässig und alltagstauglich mit einem einfachen Shirt, einer Jeansjacke und coolen Sneakern kombinieren.  Vor allem ein Rock in schwarz oder grau lässt so viele Stylingoptionen offen und ist vielseitig kombinierbar. 


Outfit-Details:
Rock- Vintage
Oberteil- Pimkie
Schuhe- Buffalo
Tasche- Primark
Kette- Pandora
Armband- Fossil

Lasst mich doch in den Kommentaren gerne wissen, ob ihr auch einen Plisseerock besitzt und wenn ja, wie ihr diesen kombiniert. Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche und kommt gut ins Wochenende! 

Eure Lisanne